Es besteht Unsicherheit bei uns Ausbildern! Wie verhalten wir uns in den sozialen Medien richtig? Was ist erlaubt und was kommt bei der neuen Generation nicht gut an? Gibt es eine Social Etikette für Ausbilder? Zumindest gibt es eine Meinung bei der Generation Z, was in der digitalen Ansprache seitens der Arbeitsgeber in Ordnung ist und was nicht!

Wir Ausbilder wissen, dass unsere Zielgruppe in den sozialen Medien sehr aktiv ist. Wir informieren uns über die Kanäle die „fly sind“ (Jugendwort für „ etwas geht besonders ab“),  beispielsweise TikTok, Snapchat, Instagram. Wir bemühen uns! Aber wir fühlen uns bisweilen auch ein bisschen wie Außerirdische auf einem fremden Planeten. laughing Wir sind mit diesen Medien nicht aufgewachsen, sondern eher hineingewachsen, wir kennen die Regeln nicht, wir sprechen die Sprache nicht! wink

Auf der anderen Seite ist die Möglichkeit, seine potenzielle Zielgruppe über Social Media mit der richtigen Ansprache zu erreichen, für uns sehr verlockend!

Also steht die Frage im Raum: WIE MACHEN WIR ES RICHTIG?

Was sind denn nun die Social Etikette für Ausbilder? Hier meine 5 dos and don’ts…!

Do

1. Authentizität

Jugendliche, die sich in den sozialen Medien über ein Ausbildungsunternehmen informieren, sind auf der Suche nach ehrlichen, unverstellten Einblicken in das Unternehmen. Der Blick hinter die Kulissen ist wesentlich interessanter als designte Hochglanz-Postings.

2. Überlegte Postings

Sind wir realistisch: Kein Jugendlicher auf Jobsuche folgt uns wochenlang über die sozialen Netzwerke, likt und teilt unsere Beiträge. Darum ist es umso wichtiger mit gut überlegten Postings zu überzeugen. Regelmäßige Infos über Messen oder einen Tag der offenen Tür, Videos, die den Einblick in die Ausbildung ermöglichen.

3. Mehrwert liefern

Es kommt gut an, wenn wir Fragen, die bei Azubi-Bewerbern aufkommen, ungefragt beantworten. Fragen die die Jugendlichen bereits im Vorfeld interessieren. Beispielsweise Infos zur Ausbildungsvergütung, zu Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen.

4. Kommentare beantworten

Wenn wir als Ausbilder in den sozialen Medien aktiv sind, ist es wichtig, dass wir auf Kommentare zeitnah reagieren und antworten. Das bedeutet, es macht wenig Sinn die Inhalte über das Marketing zu veröffentlichen. Hier ist direkter Zugriff notwendig, um interagieren zu können.

5. Auf dem Laufenden bleiben

Als Ausbilder müssen wir nicht zwanghaft hipp sein, aber informiert sollten wir sein um unsere Chancen nutzen zu können. Dranbleiben, sich auf Snapchat, Instagram und TikTok informieren, um zu sehen was gefällt, was die Jugendlichen bewegt. Dann bekommen wir auch ein Gespür dafür, was im Ausbildungsmarketing ankommt und was Zuviel des Guten ist.

Don’ts

1. Du oder Sie?

Auch im Netz die Anrede wählen, die zum Unternehmen passt. Habt ihr eine Du-Kultur könnt ihr euch im Netz auch so präsentieren. Sprechen sich im Unternehmen alle mit Sie an solltet ihr dies auch bei euren Postings einfließen lassen.

2. Cool um jeden Preis

Wer im Netz cool sein will, sollte es auch im echten Leben sein und umgekehrt! Sich im Netz zwanghaft cool zu präsentieren, wirkt auf die Jugendlichen unglaubwürdig und kommt nicht gut an.

3. Privatsphäre Missachten

Grundsätzlich sieht die Mehrzahl der Jugendlichen die sozialen Netzwerke als „privat“ an.  Dies müssen wir als Ausbilder respektieren! Informieren können wir,  ob die Jugendlichen mit uns interagieren wollen über Social bleibt ihnen vorbehalten.

4. Bildmaterial

nur nutzen, wenn die Bildrechte auch zu 100% bei uns liegen.

5. Bewerbung über Social

kommt nicht gut an und wird von den meisten Jugendlichen als unseriös war genommen. Beispielsweise WhatsApp. Für den direkten Kontakt wird die E-Mail auch bei dieser Generation geschätzt.

Unser Blogpost zur Azubi-Bewerbung https://mainausbilder.de/2019/05/14/azubi-bewerbung/.

Für mehr digitale Inhalte in der Ausbildung schaut mal in den folgenden Blogpost. https://mainausbilder.de/2019/06/12/smarte-ausbildung-webtools-co/

Ich hoffe ich konnte euch mit meiner Social Etikette für Ausbilder – 5 dos and don’ts einen Einblick geben, was ankommt uns was nicht. Viel Erfolg bei der Umsetzung, gute Posting Ideen und bleibt dran! 

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